
RingoStar eröffnete den musikalischen Reigen mit einem seiner immer wieder herzerwärmenden Housemixe in den er gezielt auch elektronischere Akzente einstreute.
Mathew G. nahm diese stilistische Vorlage auf und ließ dabei mit dem einen oder anderen Discohouse-Klassiker fast verloren geglaubte Erinnerungen für einen kurzen Moment wieder aufblitzen. Gegen Ende des Sets bekam seine Plattenauswahl einen zunehmend treibenderen Charakter und stimmte die Feiernden so auf die darauf folgende musikalische Darbietung ein.
Tonsystem Klangkunst begeisterten einmal mehr mit ihren Arrangements aus eigener Feder. Mal aufgeräumt, mal frickelig, kurz inne haltend und dann wieder nach vorn drängend, Tieftonkaskaden und Variationen eingängiger Klangläufe - ein facettenreiches akustisches Panorama entfaltete sich aus unzähligen Schaltkreisen.
Anschließend zeigte sich Andlee von einer ungewohnt elektronisch-technoiden Seite, die sich als qualitativ ebenso hochwertig und tanzbar erwies, wie seine Housesets. Marc Cobbler legte dann noch einmal einen Zahn zu und begleitete das Publikum mit tiefgehenden minimalistischen Tracks in den anbrechenden Morgen.
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