1-Klangraum pres. Funkwerkstatt
Partyflyer

Zu Anfang spielte Mathew G. ein durchweg tanzbares Set, das neben ein paar schräg-verspulten Akzenten auch den Weg zu melancholischen Harmonien und einschmeichelnden Vokals nicht scheute.

Thomas Stieler katalysierte den energetischen Flow der Funkwerkstatt-Live-Session in einen perkursiv geprägten, nach vorn strebenden, deepen Groove, dessen Schwingungen die Tanzenden für den Rest des Abends umfingen und mit sich trugen.

Perry Kain und Stue eröffneten auf dem Housefloor wie erwartet mit einem Revival-Set, dessen sorgfältig ausgewählte Klassiker sich so geschmeidig aneinander schmiegten, dass nur noch Schlaghosen und Plateauschuhe fehlten, um das Diskofeeling zu komplettieren. Doch diese Insignien einer längst vergangenen Partyära fristen ja hierzulande mittlerweile ihr Dasein wahlweise in der hintersten Ecke des Klamottenschranks oder in der Altkleiderspende. Alles in Allem ergab das Set der beiden Plattenjongleure einen wohltuend herzerwärmenden akustischen Zeitsprung.

Auch Pate de Lane ließ erst einmal das Diskofieber weiter um sich greifen, schlug aber mit aktuelleren Feierhousescheiben gegen Ende einen kurzen und heftigen Bogen hin zu Paul Kalkbrenner und eher technoiden Tracks.

Diese Steilvorlage ließ Mathew G. jedoch weitgehend unbeachtet und setzte mit "Get Up Everybody" wieder dort an, wo Perry und Stue aufgehört hatten. Es folgten zwei weitere Stunden Discohouse vom Feinsten und gegen Ende des Sets gesellte sich noch Nicola John von Funkwerkstatt für eine kurze Partie Pingpong dazu.

Lineup Technofloor: Lineup Housefloor:
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